Jarote Sinia: Ich kam, ich sah - er siegte.


Im Rahmen einer Equo-Vadis Trainingswoche zum Pferdegesundheitstrainer auf dem Gestüt Llargués in der Nähe von Barcelona habe ich ihn gesehen: den zotteligen Junghengst Jarote Sinia. Irgendetwas zog mich in diese Stallgasse, in der wir eigentlich nichts zu suchen hatten. Es war wohl das, was man „Liebe auf den ersten Blick“ nennen würde.

 

Da der Familie Llargués gefiel, wie wir im Training mit den Pferden gearbeitet haben, durfte ich auf Nachfrage den 3,5 jährigen, kaum gerittenen Hengst nicht nur an der Hand arbeiten, sondern auch reiten. Ich hatte natürlich ordentlich Respekt, denn Jarote war nicht nur Hengst und sehr jung, sondern auch besonders groß. Aber da mein Herz diese völlig „irre“ Entscheidung für dieses Pferd schon getroffen hatte, wollte ich ihn nun ganz genau kennenlernen.

 

Am Ende der Woche haben wir per Handschlag und einem tiefen Blick in die Augen den Kaufvertrag besiegelt. 2 Wochen später wackelte dann mein Herzenspferd in Deutschland gesund und munter vom Transporter. Nun habe ich 2 Pferde mit einem Altersunterschied von 20 Jahren. Mein Leben war die letzten 6 Monate so turbulent wie nie - aber noch keine Sekunde habe ich meine Entscheidung bereut, die ich damals in der Box 43 mit ihm getroffen haben...

Karen Golz, Köln - mehr unter: www.jarote.de

Rocamila
 

"Als ich Mila  Mitte 2017 das erste mal auf einem Foto auf der Website www.spanische-traumpferde-mit-herz.de gesehen hab, habe ich mich sofort verliebt.  Als sie dann auf den Hof von Karins Schwester zur weiteren Ausbildung kam, war es eigentlich schon um mich geschehen. Bis April 2018 habe ich versucht ,mich gegen ihre Mischung aus Charme, Mut und Klugheit zu wehren. Ohne Erfolg !
Gott sei dank! Was für ein Pferd!
Ich habe kein Pferd gesucht, aber eine wunderbare PRE-Stute gefunden. 
Herzlichen Dank an Karin und Ihre Schwester Ute, dass die Beiden mir Rocamila möglich gemacht haben!"

Anja Burmeister-Timpe/ ABT FOTOGRAFIE
Handorf

Alegro - ein Geschenk des Himmels 

Ich hab lange nach einem neuen Jungpferd gesucht und habe dabei sehr unschöne Erfahrungen gemacht….Gefunden habe ich 2017 schließlich Alegro, einen vierjährigen Falben. Allerdings stand der schon in Deutschland. Das hat mich völlig verblüfft, nämlich, dass es der spanischen Züchterfamilie Llargués wirklich darauf ankam, mich als Kundin zufrieden zu stellen und mir nicht mit aller Macht eines ihrer Pferde zu verkaufen. In ihrem Stall hatte mir der jüngere Bruder von Alegro sehr gut gefallen, war mir mit drei Jahren jedoch zu jung. Alegro hatten sie kurz zuvor an eine Händlerin in Deutschland verkauft. Sie gaben mir den Kontakt ohne einen einzigen Cent daran zu verdienen. Jetzt ist Alegro mein neues Traumpferd.  

Kerstin Gerding, Ostercappeln

Liebe auf den ersten Ritt

Eigentlich lässt sich Lisa  selten nur von ihren Gefühlen leiten, aber nachdem sie Ares vier Tage auf der Equorius im Juni in Köln im Vorführprogramm reiten durfte, war es um sie geschehen.
„Nicht im Traum hätte ich daran gedacht, auf der Messe ein Pferd zu kaufen“, so die jahrelange Assistentin der für das Pferdecampusprogramm auf der Equorius verantwortlichen Karin Kattwinkel. „Ares jedoch hat bereits am ersten Tag mein Herz erobert. Sein Mut, sein Einsatz, seine Bereitschaft, mir absolut zu vertrauen und sein Charme überzeugten sofort. Am Ende der Messe stand fest, dieses Pferd gehört zu mir. Er ist das "eine Pferd", so Lisa Ludolph, studierte Pferdewissenschaftlerin.
 
Eine Woche lang kämpfte Lisa bei ihrem Lebensgefährten und ihrer Mutter um Verständnis und Zustimmung, dann war es entschieden: Der mittlerweile wieder in Spanien stehende Ares muss die weite Strecke erneut auf sich nehmen, wird Wallach und begleitet von nun an Lisas Leben.
 
Ares hat nach seiner Ankunft viel erlebt und jegliche Situation entspannt gemeistert. Die Eingewöhnung an die neue Umgebung, die Weide und an andere Pferde verlief vertrauensvoll und ohne Stress.
 
Im Training gibt Ares immer hundert Prozent. „Er ist das absolute Traumpferd“ erzählt Lisa jedem, der es hören will.

Lisa Marie Ludolph, Sundern 

Tinero

Claudia kaufte ihren erfahrenen P.R.E.-Wallach  im Juni kurzentschlossen direkt auf der Equorius in Köln. Bei einem Urlaubstrail durch Spanien 2016 ritt sie erstmals einen Iberer, war begeistert von ihrer Trittsicherheit, Zuverlässigkeit und dem bequemen Sitzen. „Außerdem finde ich sie einfach schön mit ihrem tollen Hals und der kompakten Körperform“, so die Kölnerin.
 
„Kauf inklusive Fachberatung durch die in Deutschland etablierte Pferdefachtherapeutin und Trainerin Karin auf der Messe fand ich super. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Kauf hat es gerade mal drei Tage gedauert. Das fand ich außerordentlich erfreulich, zumal ich mitbekommen habe, wie lange andere schon suchen."

Claudia, Köln

Moreno Oro

Der schwarze Hengst war 2017 schon mit auf der Equorius in Köln, ging aber wieder zurück nach Spanien. Der Rappe mit dem goldenen Schimmer fand dann kurze Zeit später zu Karina, die zu einer begleiteten Verkaufsreise nach Barcelona gekommen war. Obwohl zunächst etwas skeptisch aufgrund einer leichten Auffälligkeit im rechten Sprunggelenk, kaufte Karina den sympathischen Rappen. Nach einer osteopathischen Behandlung im Rahmen des Pferdegesundheitschecks noch vor Ort in Spanien, war dann auch alles gut. Sie hat den Kauf bis heute nicht bereut: „Er ist der Liebling des ganzen Reitstalls. Und weil er so brav ist, darf er auch Hengst bleiben. Selbst in der Weihnachtsquadrille lief er anstandslos mit. Sein Charakter begeistert mich einfach immer wieder.“

Karina Forster, Tierärztin aus Wien  

Orgulloso OVL (Olli) 

Immer schon habe ich davon geträumt ein eigenes Pferd zu  haben. Jahrelang hatte ich Reitbeteiligungen an tollen Pferden, doch es ist etwas anderes, ein Pferd sein eigen zu nennen.

Im Urlaub in Spanien mit Karin Kattwinkel konnte ich viele schöne Spanier kennenlernen, doch einer der Hengste hatte es mir angetan. Nicht geplant und doch gewollt. So kaufte ich nach kurzer Zeit meinen schönen weißen 4 jährigen Hengst. In Spanien erwies er sich  als sehr gelassen und geduldig. Erst einmal in Deutschland angekommen zeigte er auf angenehme Art, wie fein er beim Reiten und im Umgang mit dem Menschen ist.

Orgulloso OVL heißt mein schöner und wird nur noch Olli gerufen. Auch wenn die Bedeutung des Namen Orgulloso wunderschön ist: Der Stolze. Ja, das ist er durchaus. Ein stolzer, liebevoller Spanier.

In Deutschland habe ich ihn legen lassen, da die Haltungsbedingungen für ihn dadurch deutlich Pferdegerechter geworden sind. Er darf mit der Herde auf die Wiese und bei der Bodenarbeit oder longieren lehrt er mich, konsequent und fein auf meine Körpersprache zu achten, damit er das von mir geforderte leisten kann.


Ich habe es nicht einen Tag bereut Olli zu mir geholt zu haben und ich freue mich auf die weiteren Jahre und wunderschönen Erlebnisse, die wir zusammen haben werden.

Jenny Kanacher-Wahlster, Herten 

Terra

Als meine beiden Stuten innerhalb eines Jahres gestorben sind, habe ich eine lange Zeit überlegt, ob ich das Reiten und meinen Offenstall aufgebe. Aber dann, Mitte Juli 2017, trat dieses tolle Pferd in mein Leben. Terra (wie ich Teruca de LC jetzt nenne) kam mit zwei anderen PRE-Stuten zu mir in den Stall, um in Deutschland ihre endgültigen Besitzer zu finden. Aber schon nach kurzer Zeit war für mich klar, dieses  wunderbare Wesen kann ich nicht wieder gehen lassen. Nun gehört sie seit Oktober mir und ich habe es noch keine Sekunde bereut. Sie  ist einfach nur toll, Es macht unglaublich viel Spaß mit ihr zu arbeiten und ihr neue Dinge beizubringen. Sie ist trotz ihrer 10 Jahre nur angeritten und kennt so viele Dinge nicht. Aber sie setzt alles sehr schnell um, ist immer sehr souverän, absolut unerschrocken und tiefenentspannt. Zur  Zeit arbeiten wir fast nur vom Boden aus und gehen sehr viel spazieren. Ich freue mich schon auf unsere ersten Ausritte.

Ute Piel, Süttorf   

Thor – mein erster Spanier 

Kennengelernt habe ich den 8jährigen Wallach bei meinem ersten Kurs für angehende Equo Vadis Pferdegesundheitstrainer auf Einladung der Familie Llargués in der Nähe von Barcelona im Oktober 2017. Er bestach durch seine innere Ruhe und Ausstrahlung. Schon am ersten Tag des Kurses meinte ich zu meinen Schülern, dass ich ihn lieber nicht selbst reiten wollte, weil er mir „sonst am Hintern kleben bleiben“ würde, denn eigentlich wollte ich zu  dieser Zeit noch kein neues Nachwuchspferd.

 

Als er dann bei einem Käufer in Deutschland ankam und dieser ihn durch eine persönliche Notsituation nicht behalten konnte, nahm ich ihn ins Training, um ihn weiter auszubilden und einen neuen Käufer zu finden.

 

Schnell war mir klar, dass wir hervorragend zusammenpassen. Zudem passt er zu einem neuen Lehrfilmprojekt. Bei dem ersten öffentlichen Auftritt nach 5 Monaten brillierte Thor unter widrigsten Bedingungen: Sturm und flatternde Fahnen, lila Sitzwürfel für Kinder am Hufschlag. Thor meisterte vollkonzentriert unsere Demo – und das am zweiten Tag sogar gebisslos geritten. Ein tolles Pferd, der sich trotz Machogehabe super in den Offenstall integriert hat.

Karin Kattwinkel, Lohmar  

Boni Chanel

Eigentlich sollte es auf jeden Fall ein dunkles Pferd (auf keinen Fall Fuchs!) und schon geritten sein, aber der charmante 3-Jährige eroberte auf der Equorius 2017 in Köln Thomas Herz im Sturm. Noch während der Messe ging Boni Chanel auf die Reise nach Norddeutschland. Die beiden sind rundum glücklich miteinander. „Er ist ein unglaublich zutrauliches, liebes und kooperatives Pferd. Alles läuft super,“ so Thomas. Boni Chanel lebt zusammen mit 3 anderen Pferde in Gruppenhaltung weshalb er mittlerweile Wallach ist.

Thomas Euting-Ley, Hembergen   

Cantador 

Anderthalb Jahre habe ich nach meinem Traumpferd gesucht! Goldfarben und noch ungeritten sollte es auf jeden Fall sein. Karin Kattwinkel hat mich dabei online beraten. Bis aus den USA habe ich ihr Fotos und Videos von in Frage kommenden Pferden geschickt. Aber immer gab es mindestens ein „No-go“.
 
Als sie dann Fotos von Cantador schickte und von seinem tollen Charakter berichtete, bin ich spontan nach Spanien geflogen. Und er war es wirklich – mein Traum ging in Erfüllung. Dank der sachkundigen Unterstützung fasste ich den Mut und kaufte ein wildfremdes Pferd in einem wildfremden Land. Ich ließ ihn noch dort kastrieren, schließlich soll er in Deutschland Herdenleben genießen. Einige Wochen später kam er abgemagert von der Strapazen und ängstlich bei mir an. Schnell akklimatisierte er sich. Seit Anfang Mai genießt er in großem Herdenverband seine Jugend: Spielen, Wachsen, Spazierengehen und leichtes Erziehungstraining stehen auf dem Programm. Wir haben beide Spaß dran……

Tatjana vom Bodensee  

Jorgo

Als ich im März diesen Jahres das zweite Mal im Rahmen eines Equo Vadis Seminars nach Barcelona reiste, hatte ich absolut nicht vor, mit einem Pferd im Koffer zurückzufahren. Aber es kommt ja immer anders als man denkt.
Am ersten Tag begutachteten wir „unsere“ Seminarpferde, und mein Blick blieb etwas länger an dem jungen Schimmelhengst, der in der ersten Box stand, hängen. Mit seinen wachen Augen und dem „Lächeln“, das er, soweit man das sagen kann, auf den Lippen trug, gefiel er mir auf Anhieb. Gut, dass wir sechs Tage lang Zeit haben sollten, uns besser kennenzulernen.

Jeden Morgen, wenn wir auf dem Hof der Familie Llargues ankamen, führte mich mein erster Gang zu „Clooney“, ein Spitzname, den er seinem charmanten Blick und seinem noch grau melierten Fell zu verdanken hatte. Bei der Arbeit mit ihm zeigte sich schnell, dass er einen wahrlich tollen Charakter hat und mein Herz verlor sich schnell komplett an ihn. Nun hatte ich bereits einen Wallach zu Hause, daher war der Gedanke, noch einen zweiten Herren aufzunehmen, eigentlich bisher nicht aufgetaucht. Mein lieber Mann brachte mich letztlich im Laufe der Woche dazu, alle Bedenken über Bord zu werfen und meinem Herzen zu folgen.

Seit gut einem Monat ist mein Kleiner nun bei uns und ich kann nur sagen, dass ich meine Entscheidung in keinsterweise bereue, sogar im Gegenteil: Ich habe selten so ein absolut ausgeglichenes Pferd kennengelernt. Schon als ich ihn in Hannover an einem Rastplatz abholen konnte, sah ich, was für ein unerschrockener Kerl er ist: Grasend stand er zwischen den parkenden LKW und spazierte gelassen in den Hänger.

In seinem neuen zu Hause hat er sich wahnsinnig schnell eingelebt und verstand sich von Anfang an  prächtig mit meinem anderen Pferd. Jeden Tag, wenn ich zum Hof komme, freue ich mich über den Anblick der beiden und noch mehr auf die weitere gemeinsame Zeit mit ihnen.

Sandra Rodwell, Berlin    

Online-Kauf Tango 

Fast wäre aus dem Kauf ihres Traumpferdes ein Albtraum für alle Beteiligten geworden: Gegen den Ratschlag von Karin Kattwinkel kein Pferd ohne persönliche Besichtigung und eigens Ausprobieren zu kaufen hatte sich Sofija von der  Begeisterung der Kurs-Teilnehmerinnen vom ersten Equo-Vadis-Seminar auf der Reitanlage der Familie Llargués im Oktober 2017 anstecken lassen und den 12-jährigen Wallach nur nach Fotos, Videos und Berichten gekauft und nach Deutschland kommen lassen. Sie wollte ein zuverlässiges Familien- und Wanderreitpferd.
 
Mitgenommen von der langen Reise mit längerer Zwischenstation in einem anderen Stall, dem Klimawechsel und mehrfacher Trennung von neuen Pferdekumpels machte Tango in seiner neuen Heimat zunächst keinen guten Eindruck. Auch hatte Sofija mit „frischem“ Baby zunächst nicht so viel Zeit für ihn wie geplant. Etwas verloren und im ungewohnten Schwarzwälder Winter frierend zeigte er sich zunächst unnahbar und wenig herdenkompatibel. Mit Sofijas anderen beiden Pferden wollte Tango keine Freundschaft schließen und lief nur am Zaun auf und ab. Erst lange Ausritte als Handpferd und schließlich unter dem Sattel brachten die Wende.
 
Neue Probleme entstanden nachdem die Eisen abgenommen waren: Tango lief klamm und nach einem Missgeschick beim Verladen sogar lahm. Sofija suchte Kontakt zu verschiedenen Tierärzten und Therapeuten – ohne Erfolg. Verzweifelt wollte sie Tango schließlich zurück geben. „Glücklicher Weise hatte Karin dann aber im Mai 2018 einen Kurs ganz in meiner Nähe“, so die junge Pferdeliebhaberin. „Kurzentschlossen brachte ich Tango im Anhänger zum Kursort, um ihn Karin zu zeigen. Sie stellte fest, dass er auf den Hufsohlen lief, keinerlei Tragrand mehr übrig war und zudem ein Schulterblatt blockiert war. Nachdem wir weiche Einlagen mit Strahlunterstützung für meine Hufschuhe gebastelt hatten und Karin das Pferd einmal komplett behandelt hatte, lief er am nächsten Tag und läuft er bis jetzt einwandfrei. Meine Bedenken und Sorgen haben sich in Luft aufgelöst. Tango und ich sind jetzt super happy miteinander.“

Sofija Strittmatter, Albbruck-Schachen  

Nero (ehem. Descarado) 

Seitdem ich klein war, träumte ich von einem schwarzen Pferd. Um mir diesen Wunsch erfüllen zu können, vergingen die Jahre. Ich hatte einige Reitbeteiligungen und habe zwei eigene Stuten. 
Als ich letztes Jahr im Rahmen der Equo-Vadis Ausbildung mit Karin Kattwinkel in Spanien war, geschah es dann um mich. Ohne jeglichen Gedanken an ein drittes Pferd, habe ich die Kurswoche 2017 begonnen. Meine Liebe für Spanier entdeckte ich schon Jahre zuvor durch meine beiden spanischen Stuten. 
Am 3. Kurstag bekamen wir drei zusätzliche Pferde und da stand er nun. Pechschwarz und wunderschön. 

 

Beim ersten Vorbeigehen hatte er schon meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dennoch sagte mein Kopf ganz klar nein. Beim ersten Arbeiten am Boden war denn dann um mich geschehen und Nero schien auch sichtlich angetan. Im Verlauf der Woche konnten wir uns besser kennen lernen.  Geplagt von dem Gedanken mein absolutes Traumpferd hinter mir zu lassen oder eine meiner Stuten abzugeben trat ich die Heimreise an. 

Relativ schnell merkte ich, dass sich mein Herz schon klar entschieden hatte und dass dieses Gefühl, wenn ich mit ihm arbeite etwas ganz besonderes ist. Anfang November kam Nero also dann nach Deutschland und ich konnte mein Herzenspferd mit nach Hause nehmen. Leider lief es im Winter nicht so gut für uns, Nero wurde krank und baute stark ab. Durch einen kürzlichen Stallwechsel sind aber alle unsere Probleme und Sorgen wie weggeblasen. 

Ich bin jeden Tag über seinen Mut, seinen Willen und seinen Spaß an der Arbeit begeistert und bin glücklich darüber ein so feines und stolzes Pferd an meiner Seite zu haben. Er versteht sich super mit meinen beiden Stuten und ist nun der Hahn im Korb. Nero und ich waren letztes Jahr einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort. 

Sarah Kohlhepp, Hünfeld    

Quierello alias Don Pedro 

„Keine-Ahnung-von-Pferden.de“ ist mein selbstkreierter Spitzname als Ehemann einer Pferdeexpertin aus Leidenschaft. Zu meinem Geburtstag 2017 waren wir zu Gast auf dem Gestüt von Familie Llargués in der Nähe von Sevilla. Zusammen mit Pferdefotografin Christiana Slawik und ihrem Mann Thomas haben wir tagelang Pferde fotografiert. Ein kleiner schwarzer Jährlingshengst lief immer hinter mir her, egal was seine Pferdefreunde gerade machten... Und er ließ sich von mir ohne Halfter und Strick dirigieren.
 
…. Und bei unserem nächsten Besuch auf dem Gestüt 7 Monate später löste er sich aus seiner 40-köpfigen Herde und kam sofort wieder zu mir…. Das erste Pferd, das eine Beziehung zu mir gesucht hat. Und ich hab einen starken Draht zu ihm.
 
Jetzt kommt er nach Deutschland und soll hier in einer gemischt altrigen „Männergruppe“ auf einem Gestüt in unserer Nähe groß werden. Ich freue mich schon auf gemeinsames Lernen und dass er das neue Nachwuchspferd für meine Frau werden wird.

Peter Selbach, Lohmar    

Guirlache 

Text folgt in Kürze

Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Manchmal werde ich fett gemacht. Oder aber unterstrichen. Andere legen mich "kursiv" trotzdem, ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten “normalen” Texten nicht gelingt.

Conny Popovic, Cakovek Kroatien

Bosco und Rubio  

Text folgt 

Sandra Freund, Owingen-Überlingen   

Tosco Ra 

... suchen wir nicht alle das Besondere? Irgendwie tun wir das ja wir alle bei der Pferdesuche, wenn wir Sehnsucht haben. Hatte ich auch, ebenso auf der Suche nach dem Besonderen. Meine Sehnsucht? Ein Cartujano. Gefunden? Ja. Mit Tosco RA. Ich hatte keine Zeitnot, sollte man auch nicht haben. Karin hat das Besondere gefunden. Tosco RA ist nun seit drei Monaten bei mir zu Hause. Ich wollte ein junges Pferd, 1-2 jährig, ohne prägende menschliche Erlebnisse. Hab ich. Tosco ist ein munterer, lernwilliger und wirklich netter "kleiner" Bursche.

Caterina aus Dresden   

Messepferd Somiedo  

"Eigentlich suchte ich nach einer sehr traurigen, enttäuschenden und schmerzhaften Erfahrung mit meinem ersten, grade 7-jährigen P.R.E. nur halbherzig nach einem neuen Pferd. Ein so junges Pferd unheilbar krank auf die Rentnerwiese zu stellen nahm mich sehr mit.

Doch meine Bereiterin  entdeckte auf der Equitana die Pferde von Karin Kattwinkel und Pere Llargués und legte mir dringend ans Herz, dort schnellstmöglich hinzufahren. So stand ich Sonntags morgens nach einem sehr netten Gespräch mit Karin und Pere vor Somiedo Corrales! Ich war begeistert von seiner Nervenstärke mitten in dem Gewühl der Equitana und nach dem Probereiten war es schnell um mich geschehen. Er ist nicht nur optisch ein Traumpferd sondern auch charakterlich! Wir hatten gleich eine  Verbindung zueinander und er ließ sich reiten, als wenn wir uns schon lange aufeinander eingespielt hätten. Also fasste ich meinen Mut zusammen, ließ mein Gefühl entscheiden und kaufte ihn nach bestandener AKU. Ich ließ ihn kastrieren und er zog einige Tage später in unseren Stall ein. Er hat sich von Anfang an als exakt so dargestellt, wie er mir von Karin und Pere beschrieben wurde: cool und nervenstark, absolut fein- und  leichtrittig, motiviert, mutig, brav, anhänglich und aufgeschlossen - kurz genau das, was ich gesucht habe. Ich kann mein Glück mit ihm  kaum fassen und bin sehr froh, daß ich dem Rat meiner Bereiterin und meinem Gefühl nach dem Proberitt gefolgt bin und ihn gekauft habe. Grade nach so einer schlimmen vorherigen  Erfahrung wie meiner ist man ein gebranntes Kind und um so größer ist meine Freude über dieses Pferd und den vertrauenswürdigen, fairen und ehrlichen Kauf über Karin und von Pere. Mir wurde nicht zu viel versprochen und nun hoffe ich auf eine gesunde und glückliche Zukunft mit meinem Traumpferd!"
 

Gaby Wolf, Rommerskirchen    

Jaimy Lee Korth: Meine Zeit in Spanien  

Meine Zeit in Spanien spiegelt für mich meine Geschichte wieder, wie ich das erste mal in meinem Leben in einem fremden Land auf mich alleine gestellt war und wie ich dabei die schönsten Erfahrungen gemacht habe und die tollsten Menschen kennen gelernt habe.

 

Im Auftrag von Karin Kattwinkel verbrachte ich vier Wochen in Spanien damit, verschiedene Pferde nach Kundenbeschreibung zu suchen, zu fotografieren, zu filmen, zu reiten und am wichtigsten: Sie kennen zu lernen, sodass eventuell eine Weitervermittlung nach zum Beispiel Deutschland, Österreich und in die Schweiz möglich war. In dieser Zeit wohnte ich auf Más Llargués, einem der zwei Ställe die zu Caballos Llargués gehören. Hier wurden die Kunden empfangen und die Pferde verkauft. Stuten, Hengste und Wallache standen getrennt voneinander, sodass Konflikte nicht möglich waren.

 

Zur Verfügung standen mir mir sowohl ein Round Pen als auch ein Reitplatz. Gewohnt, habe ich in einem sich dort befindenden Gebäude, ausgestattet mit einem Schlafzimmer und einem Esszimmer. Ich bin sofort am ersten Abend dort sehr freundlich von einem jungen Belgier empfangen worden, der, wie ich, seine freien drei Wochen damit verbrachte auf Más Llargués zu arbeiten, einige Zeit nachdem er dort sein Pferd gekauft hatte. Ich war zuerst unsicher was meine Arbeit in Spanien anging, doch direkt am ersten Tag begegnete man mir mit Verständnis und Freundlichkeit, sodass es mir leicht fiel mich schnell an alles zu gewöhnen und viele Freundschaften zu schließen. Und genau dies war eine der schönsten Besonderheiten. Das Anfreunden mit neuen Leuten, mit Leuten, die eine andere Sprache sprechen. So konnte ich mich mit meinen dort gefunden Freundinnen gut auf Englisch unterhalten, während ich mich mit einigen anderen, darunter auch mit unserem Teamleiter, mit Händen und Füßen verständigen musste. Und trotzdem gab es nur selten Probleme mit dem Verständnis.

 

Trotz einer anderen Muttersprache war ich dort nicht einfach nur ein Gast. Ich gehörte zum Team und fühlte mich Willkommen, Heimweh gab es in meiner Zeit dort nicht. Jeder begegnete mir mit Respekt und Freundlichkeit. Somit war es zum Beispiel auch üblich, dass man nicht nur miteinander arbeitete. Ich verbrachte auch einige Stunden meiner Freizeit mit den Leuten dort. Man nahm mich mit zum Essen, man zeigte mir Barcelona und die Berge. Ich sammelte wunderbare Bilder und Erfahrungen und all dies durfte ich machen, während ich meiner liebsten Tätigkeit nachging: Die Arbeit mit den Pferden.

 

Ich war kein unerfahrener Pferdemensch bevor ich nach Spanien reiste, aber die Zeit dort lehrte mich, dass man tatsächlich niemals auslernt. Da ich schon von anderen Pferdehändlern gehört hatte war ich auf negative Ereignisse vorbereitet, ich wusste nämlich nicht genau wie es dort sein würde. Doch meine Sorge war umsonst. Ich war von Caballos Llargués positiv überrascht. Die Mädchen, mit denen ich dort zusammenarbeitete drückten mir gegenüber ihre Begeisterung für Freiheitsdressur und Horsemanship aus, zwei Sachen, die ich selbst mit großer Freude praktiziere. Der freundliche Umgang mit dem Pferd und eine möglichst Stressfreie Atmosphäre für das Tier war ihnen sehr wichtig und ein sensibler Umgang war dementsprechend selbstverständlich.

 

Die Tatsache, dass dort jedes Pferd wie ein Lebewesen mit Gefühlen behandelt wurde, hatte mich enorm erleichtert. Durch Umstände wie zum Beispiel Zeitmangel konnte natürlich nicht alles perfekt sein, aber die Arbeit dort verdeutlichte mir, dass man trotz mangelnder Zeit einen freundlichen Umgang mit dem Pferd bewahren kann. Ich selbst arbeitete dort mit den unterschiedlichsten Pferden und lernte dabei jede Menge. Manche von ihnen waren selbstbewusst und temperamentvoll, andere waren eher ängstlich und zurückgezogen. Meistens trafen sie ängstlich dort ein und es war unsere Aufgabe sie zu trainieren und zu desensibilisieren. Bei Pferden die empfindlich am Bein und im Maul reagierten, musste ich mich enorm auf das Reiten mit meinem Gewicht konzentrieren, bis das Tier mit vertraute und ich dieses an Schenkel- und Zügelhilfe gewöhnen konnte. Mit Geduld wurden sowohl die Pferde, die die Mädchen trainierten, als auch die Pferde, die ich trainierte ruhiger und selbstsicherer. Das hat mich sehr viel gelehrt.

 

Und auch die Arbeit mit sehr jungen Pferden im Alter von drei bis vier Jahren war ein sehr lehrreiches Erlebnis. Dabei ging es nicht um Lektionen oder klassische Dressur. Wichtig war sicheres auf- und absteigen, ein solides reiten in den drei Grundgangarten und Sicherheit mit dem Reiter. Bei der Bodenarbeit mit den verschiedenen Pferden ist mir erneut die typische Intelligenz und Kooperation der spanischen Pferde aufgefallen. Neugierde und Interesse am Menschen haben mir die Arbeit vom Boden aus ohne Halfter und Strick sehr einfach gemacht. Abschließend kann ich nur betonen, dass mich die Arbeit bei Caballos Llargués begeistert hat. Die Arbeit mit den Pferden und den Leuten hat mir wirklich großen Spaß gemacht. Die Welt des Pferdehandels war für mich völlig neu, sie war stressig und eilig, aber sie war auch unglaublich interessant und spannend. Ich kann mit Sicherheit behaupten, dass ich in vier Wochen noch nie so viel auf einmal erlebt habe. Ich bin jeglichen Personen dort dankbar, dass ich Teil des Teams sein durfte und wohl hoffentlich auch immer sein werde. Und vor allem bin ich Karin Kattwinkel dafür dankbar, dass sie mir die Möglichkeit gegeben hat nach Spanien zu reisen und mit vielen Interessanten Pferden zu arbeiten. Ich hatte eine wundervolle Zeit und hoffe, bald noch einmal dorthin zurückzukehren. 

 

 

Liebe Grüße

Jaimy Lee Korth

Karin Kattwinkel  ·  53797 Lohmar  ·  Telefon: 0049 - 01511 722 30 23  ·  E-Mail: k.kattwinkel@pferdegesundheitsberatung.de  ·  Germany  ·  Spanische Traumpferde mit Herz